Kinderwunsch

„Ein Kinderwunsch ist bei mir immer da gewesen.“ Johanna und Daniel versuchen seit 2 Jahren einen Kind zu bekommen

Johanna und Daniel versuchen seit zwei Jahren ein Kind zu bekommen. Im Gespräch erzählen sie von ihren Erfahrungen mit dem LEVY Fertility Code, wie sie mit ihrem Kinderwunsch umgehen und welchen Umgang sie sich von anderen mit dem Thema wünschen.

Vor knapp zwei Jahren entstand bei Johanna und Daniel ein zarter, vorsichtiger Wunsch nach einem Kind. Um von Anfang an sicher zu gehen, besuchten sie Johannas Frauenärztin und erzählten ihr von ihren Plan. Ein Jahr verging und die Ärztin beruhigte die beiden, dass es in stressigen Lebensphasen, wie sie die beiden gerade erlebten, länger dauern kann. Doch weitere Hilfestellungen wurden ihnen leider nicht geboten. Nach einem weiteren halben Jahr erfolgte die Überweisung zur Kinderwunschklinik, ohne dass je eine Untersuchung stattgefunden hatte. Das schien beiden jedoch etwas übereilt. Online ist Johanna auf LEVY gestoßen.
Ihre Erfahrungen mit dem LEVY Fertility Code wurden in einem TV Beitrag festgehalten. Inzwischen hat Johanna den LEVY Fertility Code abgeschlossen und alle Ergebnisse erhalten, heute sprechen wir in einem Videocall über ihre Erfahrungen mit LEVY und wie sich beide mit den neu gewonnen Informationen fühlen. Sie sind guter Dinge, beenden liebevoll die Sätze des anderen und ab und zu läuft ihr Kater durch das Bild.

LEVY Fertility Code

Liebe Johanna, lieber Daniel, was waren eure Erfahrungen mit dem LEVY Fertility Code?

Johanna: Ungemein positiv ist mir aufgefallen, dass der Fragebogen sehr innovativ funktioniert. Er dauert natürlich eine gewisse Weile alle Fragen zu beantworten, aber er war sehr schlüssig. Den wirklichen Unterschied zu anderen Kinderwunschangeboten, waren die Gespräche danach, denn sie fanden auf Augenhöhe statt. Wir wurden geduzt und man hatte fast ein freundschaftliches Gefühl. Das ist anders, als wenn man vor einem Arzt oder einer Ärztin sitzt und der oder die einem sagt wie alles zu funktionieren hat. Es war eine andere Art von Kontakt, bei dem man sich auch eher traut, Fragen zu stellen. Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt.
Auch im Gespräch mit Theresa, der Kinderwunschärztin, hatte ich dasselbe Gefühl. Vielleicht hat das auch ein bisschen was mit ihrem Alter zu tun; sie war einem sehr viel näher. Normalerweise hat man Ärzt*innen im Alter 50+ vor sich sitzen, da kommt dann eher ein Kommentar wie “Ach Mädel, ich habe schon so viele wie dich gesehen” und das ist dann nicht wirklich empathisch.

Daniel: Mir ist aufgefallen, dass unsere Frauenärztin gar nicht richtig geguckt oder Untersuchungen durchgeführt hat, sondern uns eigentlich direkt in die Kinderwunschklinik geschickt hat. Das mag ein Negativbeispiel sein, viele Leute mit denen wir gesprochen haben, haben uns danach direkt empfohlen, die Frauenärztin zu wechseln. Da ist LEVY im Vergleich natürlich ein riesengroßer Kontrast, weil sich explizit darum gekümmert wurde, alle möglichen Wege aufzuzeigen. Am Fragebogen fand ich besonders gut, dass dort Fragen dabei waren, über die man sich vorher vielleicht gar nicht so viele Gedanken gemacht hat. Damit konnte man sich dann danach auseinandersetzen. Über gewisse Aspekte nachzudenken hilft ja schon, an ein paar Stellschrauben zu drehen.

Wie habt ihr euch denn grundsätzlich während des LEVY Prozesses gefühlt?

Johanna: Ich hatte das Gefühl, der ganze Prozess war sehr aufbauend. Es war eben nicht so, dass man “runtergemacht” wird. Sondern es wirkte, als würde einem gezielt die Stellschrauben aufgezeigt, die man verändern kann. Es ist ein total positives Gefühl entstanden mit wachsendem Vertrauen. Das war motivierend und ich hatte wieder Lust Dinge zu verändern und voranzubringen. Ich habe nach meinen Ergebnissen direkt meinen Hausarzt angerufen, um mir nochmal Blut abnehmen und meine Schilddrüse checken zu lassen, denn das wurde mir geraten. Daniel ist den Schritt gegangen, ein Spermiogramm machen zu lassen. Das sind Dinge, die man normalerweise vielleicht eher ein bisschen vor sich herschieben würde.
Es macht auch etwas, dass man sich den Termin, mit LEVY in jedem Schritt, selbst aussuchen und ihn von zuhause aus wahrnehmen kann. Man weiß dann, man hat jetzt wirklich diese halbe Stunde. Wenn man zu normalen Ärzt*innen geht, dann wartet man Ewigkeiten im Wartezimmer und man kann davon ausgehen, dass man 10 Minuten, wenn es gut läuft auch ein bisschen mehr bekommt, und die Atmosphäre ist einfach unentspannt. Es entsteht das Gefühl, dass man heute die Fünfzehnte mit dem gleichen Thema ist und der Termin einfach abgerattert wird.

Daniel, wie hat sich der Prozess für dich als Partner angefühlt?

Daniel: Es ist natürlich bei Paaren sehr unterschiedlich, wie sehr sich die Partner*innen unterstützten. Aber wir wollen ja beide ein Kind. Das ist ein gemeinschaftliches Projekt. Da fand ich es total wichtig Johanna dabei zu begleiten. Es ist natürlich klar dass sich LEVY auf die Frau konzentriert, aber teilweise habe ich mir schon ein bisschen gewünscht, mehr mitmachen zu können, wie z.B. durch ein Spermiogramm oder meinen eigenen Blutwerten.

Ich glaube in der ärztlichen Betreuung ist es auch wichtig, wie man gewisse Dinge kommuniziert. Da haben wir auch schon unterschiedliche Situationen erlebt. Wenn man seinem Gegenüber signalisiert, da seien Werte, die noch verbessert werden könnten, dann kann man das auf die eine oder andere Art sagen. Wenn da ein offener Umgang ist und man das Gefühl hat, jemand hört einem zu und man kann zudem seinen eigenen Input einbringen, dann baut das mehr auf, als nur zu hören, dass einfach schlechte Werte vorliegen. In dem Kontext fand ich uns bei LEVY sehr gut aufgehoben.

Wie geht es weiter?

Und wie ging euer Weg nach dem LEVY Fertility Code weiter?

Johanna: Wir hatten gestern den Kinderwunschkliniktermin und haben beide gesagt, dass wir da ganz anders reingehen konnten, weil wir uns vorbereitet gefühlt haben. Bei meinem letzten Frauenarzttermin war es beinahe so, als wäre eine Welt für mich zusammengebrochen. Ich saß da und sie meinte wir müssen in die Kinderwunschklinik. Ich war verwirrt, sie hatte doch bisher nie etwas bei mir getestet, zugleich bekam ich Panik und musste weinen, während ihre Reaktion daraus bestand, mir zu sagen, dass es andere Frauen noch viel schlimmer haben. Das war schon heftig. Ich fragte mich, wieso sie mich direkt in eine Kinderwunschklinik schickt, wenn sie selbst noch gar nichts gemacht hat. Es wurde ein Ultraschall durchgeführt, aber keinerlei Blut abgenommen oder sonstige Untersuchen durchgeführt. Es ist nie was passiert und es wurde auch nicht weiterführend darüber gesprochen.

Vor der Kinderwunschklinik dieses Gespräch mit euch gehabt zu haben, war sehr beruhigend. Bei dem Termin kannten wir dann alles schon, was uns erzählt wurde. Die Aussage des Arztes war deckungsgleich mit den Empfehlungen, die wir zuvor im LEVY Gespräch mit Theresa gehört haben. Der Schritt in eine Kinderwunschklinik zu gehen, ist ein wirklich großer. Man denkt sich -Kinderwunschklinik-, das ist die Endstation, so hat es sich mehr wie eine Station angefühlt, wo nun erstmal Daniels Spermiogramm gemacht wird.

Daniel: Johanna ist normalerweise bei solchen Terminen aufgeregter als ich. Diesmal wussten wir jedoch in etwa was auf uns zukommt und im Vergleich zu dem Fernsehbeitrag, bei dem ich das erste Mal mit anderen Leuten außerhalb meines engsten Umfelds darüber gesprochen habe, war dieser Termin so viel leichter. Ich musste überhaupt nicht mehr nervös sein. Das war das erste mal, dass ich mit Leuten darüber gesprochen habe, die nicht in meinem engen Umfeld sind. Aber letztlich war das total gut, weil wir uns sukzessive unseren Ängsten gestellt und uns geöffnet haben. Diesen Schritt zu gehen, hat es leichter gemacht, über das Thema zu sprechen. Danach habe ich zu Johanna gesagt, “wenn mein Spermiogramm nun beschissen ist, dann ist das halt so”. Ich werde das eine oder andere verändern können und gehe damit nun ein bisschen lockerer um, weil wir vorab nun schon so viel darüber erfahren haben.

Daniel, wie gehst du denn mit dem Spermiogramm Termin und der Frage um, dass der Befund jetzt vielleicht bei dir liegen könnte?

Daniel: Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass dieser Schritt, sich auf seine Fruchtbarkeit testen zu lassen, schon eine gewisse Angst mit sich bringt. Ich will nicht sagen, dass das so ein Männerding ist. Der Gedanke man ist nur ein Mann, wenn man Kinder zeugen kann, geht schon Richtung toxische Männlichkeit. Diese Art zu Denken würde ich eigentlich nicht als meine eigene Beschreiben, aber irgendwie ist da doch so ein gesellschaftlicher Druck. Ich habe mir aber gesagt, wenn sich Johanna durchtesten lässt, kann ich nicht nur daneben sitzen, deswegen habe ich einen Termin für das Spermiogramm gemacht.. Als die Klinik mir dann darlegte, wie schön der Raum geschmückt und groß der Flatscreen sei, wurde ich schon ein bisschen nervös (lacht). Aber ich bin jetzt sehr froh, den Termin zu haben, weil ich wissen will, ob auch bei mir alles in Ordnung ist. Ich glaube zwar nicht, dass meine Spermien von 1a+ Qualität sind: Ich ernähre mich vegetarisch, und kann mir gut vorstellen, dass da gewisse Defizite zu finden sind. Aber dem könnte man bestimmt mit Nahrungsergänzungsmitteln entgegenwirken.

Toxische Männlichkeit

Das Thema der toxischen Männlichkeit hören wir öfter. Wie glaubt ihr spiegelt sich das in einem unerfüllten Kinderwunsch wieder?

Johanna: Das Problem sind die Geschlechterrollen, die auch im Jahr 2022 noch so tief in den Köpfen verankert sind: Der Glaube, dass Kinderkriegen Frauensache ist. Dabei sind Männer und Frauen beinahe gleich an der Fruchtbarkeit beteiligt. Es herrscht dieses typische Männerbild vom Haus Bauen, Baum Pflanzen und Kinderkriegen. Und wenn er das nicht schaffen sollte, dann ist er nunmal kein echter Mann. Zudem hat er nicht über seine Gefühle zu reden, sondern muss ein Fels in der Brandung sein, an den sich die Frau lehnen kann, die halt gerade Probleme damit hat, ein Kind zu bekommen.
Das ist totaler Unsinn, denn der Mann leidet schließlich genauso! Es ist total skurril, dass immer noch nicht richtig gesehen wird, dass auf beiden Seiten Menschen, mit eigenen Emotionen sind, auf die man Acht geben sollte. Meiner Meinung nach, ist es total wichtig darüber zu sprechen.

Daniel: Johanna hat da schon fast alles gesagt. Ich finde auch wichtig, das Ganze als Gemeinschaftsprojekt zu betrachten und niemanden die Schuld zuzuschieben. Wenn es bei einer Person irgendwelche Probleme gibt, dann kann man sich gegenseitig unterstützten, dafür ist eine Beziehung ja auch da.

Ich glaube in Hinblick auf die eigene Untersuchung, gehöre ich zu einer Vielzahl an Männern, die noch nicht bei einem/einer Urolog*in waren. Ich habe nicht wirklich ein Problem damit, mich vor jemanden auszuziehen. Es geht eher darum keine schlechten Neuigkeiten erfahren zu wollen. Im Gespräch mit meinem Vater, ist uns aufgefallen, dass Männer unter 30 eigentlich grundsätzlich nicht zu Urolog*innen gehen. Da müsste man vielleicht Richtung jugendpolitischer Bildung schauen, Jungs schon früher zu den richtigen Ärtzt*innen zu bekommen, um die Angst davor zu nehmen. Denn je länger die Zeit vergeht, desto schwieriger fällt es einem, den Schritt zu gehen.

Kinderwunsch – ein Gemeinschaftsding

Wir finden es sehr schön zu sehen, wie ihr euren Kinderwunsch gemeinschaftlich angeht. Worauf beruht dieser bei euch?

Daniel: Ich habe erst vor kurzem darüber nachgedacht, warum man eigentlich Kinder bekommen will. Worauf ich mich total freue, ist dieser Prozess, dass da jemand heranwächst. Es geht mir nicht darum, jemanden nach meinen Vorstellungen zu bilden, sondern zu sehen, wie sich eine Persönlichkeit frei entwickelt. Dieses Heranwachsen zu begleiten, da freue ich mich sehr drauf. Mein Bruder hat Ende des Jahres ein Mädchen bekommen. Das war in der ganzen Familie eine Explosion der Freude. Man kommt wieder näher zusammen. Ich glaube das ist auch ein Teil davon. Natürlich wird es auch schlaflose Nächte geben, darauf stellen wir uns ein. Aber dieses Glück, ist etwas was wir uns wünschen. Dass einem diese Freude verwehrt bleibt, macht einen schon ein wenig fertig.

Johanna: Ein Kinderwunsch ist bei mir immer dagewesen. Ich habe zwei kleine Schwestern und es war für mich komplett normal, dass auch ich später Kinder habe. Ich sehe das ähnlich, ich brauche keinen Thronfolger. Für mich ist es spannend zu sehen, wie ein Kind seinen Weg in der Welt findet.

Wenn ich an die Gemeinschaftlichkeit beim Kinderkriegen denke, ist das bei mir auch dadurch geprägt, dass ich bei meinen alleinerziehenden Vater aufgewachsen bin. Da war es mir wichtig, einen Partner zu finden, mit dem alles gleich aufgeteilt wird. Schaut man aus dem Blickwinkel, dass Kinderkriegen alleinig Frauensache sein soll, dann bedeutet das auch, dass die Bindung des Partners zum Kind eine ganz andere ist. Wenn sich nur ein Teil der Partnerschaft um das Kind kümmert, entzieht man der anderen Person eine Bindung. Deshalb ist mir die gleiche Aufteilung von Anfang an auch so wichtig.

Habt ihr euren Kinderwunsch nach außen kommuniziert?

Daniel: Als wir uns entschieden haben eine Familie zu gründen, war ich voller Vorfreude und habe allen davon erzählen wollen. “Und, wie läufts?”, fragen die Leute natürlich jetzt. Im Nachhinein stellt sich das nun also als etwas Negatives heraus. Nochmal würde ich das so nicht mehr handhaben, oder müsste zumindest einen anderen Umgang damit finden. Denn wenn andere nun fragen, ist das nicht so leicht.

Johanna: In meiner Familie wissen das eigentlich nur ganz wenige. Meine Mutter, mein Bruder und dessen Frau. Meine Mutter war bestürzt, als sie von unserer Kinderwunschzeit erfahren hat, sie selbst hatte nie lange Wartezeiten erlebt.. “Ich hatte damals keine Probleme, das wird schon.”

Der Umgang mit einem unerfüllten Kinderwunsch

Welchen Umgang würdet ihr euch von anderen bei dem Thema wünschen?

Johanna: Zuhören.

Daniel: Genau, das muss gar nicht so viel von der anderen Seite kommen. Es hilft wenn man berichten und Dinge loswerden kann. Dass da einfach jemand ist, der einem zuhört.

Johanna: Zu Beginn kamen so ganz typische Sachen:
“Ihr müsst euch mal locker machen, ihr macht euch da viel zu viele Gedanken”.
Das ist wirklich so ein Klischee. Nach ein paar Monaten kam dann die Einsicht, dass es wohl doch nicht ganz am locker machen liegen kann. Diese anfänglichen Sprüche machen einen wütend. Als ob es an mir liegt, weil ich nicht entspannt genug bin oder ich mir zu viel Stress mache. Wir würden gerne ein Kind bekommen und das klappt jetzt seit ein paar Monaten nicht. Natürlich mache ich mir darüber Gedanken.

Zudem hilft Nachfragen. Wenn uns z.B. unsere Schwägerin fragt, wie unsere Untersuchung gelaufen ist und uns die ganze Familie die Daumen drückt, dann ist das total schön und empowerend.

Tipps für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

Was würdet ihr anderen Paaren mit einem unerfüllten Kinderwunsch mitgeben?

Johanna: Ich finde Achtsamkeit wichtig. Zu sehen, dass die Kinderwunschzeit nun einmal auch Stress bedeutet, die auch viele Emotionen in einem hervorruft, dass dies auf der anderen Seite aber auch total menschlich und in Ordnung ist. Dabei achtsam sein und zu akzeptieren, dass es normal ist, erstmal eine Runde zu heulen, wenn man seine Tage bekommt. Das ist ein wichtiger Erkenntnisschritt. Schließlich kann weinen ja auch kathartisch sein. Zudem kann man versuchen ein gutes Mindset zu behalten auch wenn es länger dauert. Als Partner miteinander zu kommunizieren tut gut. Wir gehen wandern und reden über alles was uns in den Kopf kommt. Draußen an der frischen Luft zu sein und sich füreinander Zeit zu nehmen, ist wirklich hilfreich.

Daniel: Da kann ich nur zustimmen.
Ich glaube auch die Kommunikation zwischen den Partnern ist wichtig. Ich weiß noch, als es darum ging den Schritt zu gehen, den Termin in der Kinderwunschklinik wahrzunehmen. Das war erschreckend. Man braucht viel Mut dazu sich dem zu öffnen, aber letztendlich ist das total befreiend und es ist in Ordnung sich Hilfe zu suchen.

Johanna: Ich glaube es ist auch wichtig, dass Paare selber nach ihrem Tempo gehen. Man sagt nach einem Jahr sollte man sich Rat suchen. Wir sind zwar noch jung, aber gehen damit jetzt unser eigenes Tempo. Schritt für Schritt. Dazu zählt für mich, sich Wissen anzueignen und Tests durchführen zu lassen, bevor man sich nach einem Jahr dann direkt eine künstliche Befruchtung aufquatschen lässt.

Wie gestaltet ihr euer Miteinander, um Stress zu vermeiden?

Daniel: Johanna hat ein zwei Videokurse gebucht. Darüber sind wir ins Gespräch gekommen. Ich glaube, man kann nicht jedem Paar sagen, es muss über seine Gefühle sprechen. Das fällt den einen leichter, den anderer schwerer. Das mit der Kommunikation läuft nicht immer ganz stressfrei ab. Aber im Nachhinein merkt man, dass es gut gewesen ist, darüber zu sprechen. Es ist teilweise Arbeit und anstrengend, aber es entsteht vielmehr Stress, wenn man Sachen stillschweigt .

Johanna: Genau das ist total wichtig. Dass man aufpasst, dass nicht eine Person alleine in dieses Laufrad reinkommt und sich alleine fühlt.

Daniel: Was ich aus einem der Videos mitgeben kann, war der Vorschlag, sich etwas ins Fenster zu hängen. Da waren wir erst sehr skeptisch,- klingt ein wenig esoterisch. Aber wir haben gemeinsam ein Makramee gebastelt und dies in unser Schlafzimmerfenster gehangen als Zeichen, dass die Seele des Kindes jetzt zu uns kommen darf. Das hat schon etwas mit uns gemacht. Man hat das Gefühl, jetzt bereit zu sein und wird daran jeden Tag erinnert.

Johanna: Genau. Das hat, um bei dieser Symbolik zu bleiben, einen Knoten gelöst. Auf eine Art und Weise, haben wir unsere Zukunft geknüpft.

Vielen Dank euch beiden für eure Offenheit und das teilen eurer Kinderwunsch-Geschichte!

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