Ernährung und dein Zyklus

Ernährung und dein Zyklus: Das solltest du wissen

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Ernährung beeinflusst das Hormonsystem

Einen regelmäßigen Zyklus zu haben, diesen ohne Beschwerden zu erleben, und beim ersten Versuch schwanger zu werden, ist gar nicht so normal. Die heutige Welt ist hektisch und schnell. Bei diesem hohen Tempo sich gesund zu ernähren, ist wirklich nicht leicht. Viele Umweltgifte und Pestizide blockieren unseren Stoffwechsel und die Körperzellen zusätzlich. Dadurch kann unser Körper in manchen Situationen nicht mehr so optimal arbeiten, wie er es eigentlich sollte.

Das hat auch einen Einfluss auf unser Hormonsystem. Hormone sind wichtige Botenstoffe in unserem Körper, die Informationen von einem Organ oder Gewebe zu einem anderen übermitteln. Hormone haben einen Einfluss auf unser Verhalten, das Immunsystem und die Umwandlung von Nahrung. Natürlich wird auch der weibliche Zyklus von Hormonen gesteuert. Das Hormonsystem ist sehr sensibel, man kann es mit einem Mobile vergleichen. Wenn ein Bereich zu leicht oder zu schwer wird, hat dieses auf einen anderen Bereich einen Einfluss, genau wie bei unserem Hormonsystem. Häufig treten dann Symptome auf, wie z.B. ein unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus, eine schmerzhafte Menstruation, Stimmungsschwankungen oder Fruchtbarkeitsprobleme.

Wir können unseren Körper auf eine einfache und genussvolle Weise unterstützen: mit einer gesunden Ernährung. Dafür ist es wichtig den eigenen Körper und den eigenen Zyklus zu kennen, seiner Intuition zu folgen und sich mit Freude um sich selbst zu kümmern.

Ein guter erster Schritt ist es, die Ernährung auf eine antientzündliche Ernährungsweise umzustellen. Entzündungen im Körper können zu einer erschwerten Einnistung einer befruchteten Eizelle führen. Es gibt Lebensmittel, die eine Entzündung fördern können, dazu gehören unter anderem Gluten (z.B. Brot und Nudeln) und Zucker, Koffein und Alkohol. Darauf sollte erst einmal verzichtet werden.

Ernährung und dein Zyklus

Um speziell den weiblichen Zyklus zu unterstützen, ist es wichtig, den weiblichen Zyklus zu kennen. Der weibliche Zyklus besteht aus zwei Zyklusphasen und dem Eisprung. Die erste Zyklusphase beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und geht bis zum Eisprung. In dieser Phase wächst die Gebärmutterschleimhaut durch den Einfluss von Östrogen. Und auch in den Eierstöcken beginnt die Eireifung. Die Eizellen sind von Geburt an in unseren Eierstöcken angelegt. Pro Zyklus werden etwa 20-25 Eibläschen zum Wachstum angeregt. Die Eibläschen benötigen ca. 150 Tage um auszureifen.

Ernährung während der Menstruation

Während der Menstruation ist es gut, blutbildende und Vitamin-C-haltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, um den Blutverlust auszugleichen. Vitamin C verbessert hierbei die Aufnahme des Eisens. Für diese Phase sind Lebensmittel wie grünes Blattgemüse z.B. Mangold, Spinat, aber auch Kurkuma, Kumin, Paprika, Brokkoli und Zitrusfrüchte gut geeignet.

Ernährung und dein Zyklus: Die erste Zyklusphase

Für die erste Zyklusphase sind Lebensmittel wie beispielsweise Leinsamen, Kürbiskernen, aber auch Blumenkohl und Brokkoli für den Körper von Vorteil. Außerdem sind „gute Fette“ unverzichtbar für die Hormonproduktion. Sie sind der Ausgangsstoff für die Bildung von Hormonen. Sie erfüllen auch noch weitere wichtigeFunktionen wie zum Beispiel den Schutz von Organen oder als Baustein für die Zellmembran.

Besonders die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollten in den Ernährungsplan mit aufgenommen werden. Man findet sie beispielsweise in Leinöl, Olivenöl,
Rapsöl oder Nussölen. „Schlechte“ Fett sind besonders in Fertigprodukten und frittierten Lebensmitteln enthalten.

Außerdem kann eine Frau mit Bitterstoffen ihre Leber unterstützen und so den Abbau von Hormonen und Giftstoffen unterstützen. Dies funktioniert sehr gut mit Lebensmitteln wie zum Beispiel Löwenzahn und Chicorée. Dies gilt für die erste und die zweite Zyklusphase.

Ernährung und dein Zyklus: Die zweiten Zyklusphase

In der zweiten Zyklusphase ist das Progesteron dominanter. Es sorgt dafür die Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung der befruchteten Eizelle vorzubereiten. Das Gelbkörperhormon, wie das Progesteron auch genannt wird, könnte zum Beispiel durch Sesam, Yamswurzel oder Hülsenfrüchte unterstützt werden. Mit ein paar kleinen Veränderungen im Alltag kannst du deinen Zyklus wunderbar unterstützen und deinen Körper Tag für Tag ein Stück gesünder machen.

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Zur Autorin: Svenja Niethammer

Svenja lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bremen. Beruflich ist sie Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Frauenheilkunde. Sie möchte dir gerne helfen, deinen Zyklus besser kennenzulernen bzw. dich unterstützen, wenn dein Zyklus aus dem Rhythmus geraten ist. Der Fokus in ihrer Arbeit liegt auf Ernährung, Entgiftung und Naturheilkunde. Auf unserer LEVY Lounge kannst du ein Coaching mit Svenja buchen.

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